Babykost einfrieren

Das Einfrieren von Babykost ist eine Option für Mütter und Väter, die nicht ausschließlich auf die Fertignahrung in Gläschen zurückgreifen wollen. Viele junge Muttis haben das Bedürfnis selbst zu kochen, um ihr Baby wirklich gesund zu ernähren. Weil Babys nur kleine Portionen essen, lohnt es sich auf Vorrat zu kochen und die vorbereitete Babykost einzufrieren. Beim Einfrieren von Babykost gibt es ein paar Regeln, die unbedingt zu beachten sind.

Babykost einfrieren, aber richtig

Die Babykost ist möglichst gleich, nachdem sie auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, portionsweise einzufrieren. Dafür sind grundsätzlich nur saubere und keimfreie Behältnisse zu verwenden, um das Eindringen von Mikroorganismen zu verhindern. Vor dem Einfrieren ist die vorgekochte Babykost luftdicht zu verpacken. Nach dem Gefrierprozess ist die Babykost bei Minus 18 Grad zu lagern, um die Haltbarkeit für mehrere Monate zu gewährleisten.

Behältnisse zum Einfrieren von Babykost

Zu verwenden sind alle Gefäße/Behältnisse, die zum Einfrieren geeignet sind;
Möglichst kleine Behältnisse sind ideal, da sich die eingefrorene Babykost später portionsweise auftauen lässt.

Wichtig:

  • Einmal aufgetaute und erwärmte Babykost nicht erneut einfrieren!!!
  • Nicht verzehrte Babykost entsorgen!!!

Sehr gut sind Eiswürfelformen zum Einfrieren von Babykost geeignet. Die kleinen Portionen lassen sich später gut auf einem Teller ausdrücken.

Achtung: Behälter mit Babykost gut verschließen, um sie vor Verunreinigungen zu schützen!!!

Vor der Verwendung: Babykost portionsweise auftauen und erwärmen.

Die eingefrorene Babykost kann zum Auftauen über Nacht im Kühlschrank lagern. Alternativ ist eine Erwärmung in gefrorenem Zustand in der Mikrowelle oder im Wasserbad möglich. Beim Erwärmen ist eine gleichmäßige Erhitzung der Mahlzeit zu sichern. Während des Erwärmens ist die Mahlzeit gut durchzurühren.

Wichtig: Vor dem Füttern ist die Temperatur der Babykost zu prüfen!!!

Ist jede Babykost zum Einfrieren geeignet

Im Prinzip lassen sich alle selbst zubereiteten Breie einfrieren. Zu bedenken ist die unterschiedlich lange Haltbarkeit der Babykost. Babykost, bei deren Herstellung Obst und Gemüse Verwendung findet, ist eingefroren maximal sechs Monate haltbar. Gekochtes Fleisch ist bis zu drei Monate haltbar. Bei Wendung von Milch zur Herstellung von Babykost sollte die Aufbewahrung der Nahrung einen Zeitraum von zwei Monaten nicht übersteigen.

Was ist nicht zum Einfrieren geeignet

Wer bei der Herstellung der Babykost Banane, Melone oder Avocado verwendet, sollte auf das Einfrieren der Babykost verzichten. Ebenso sind Kartoffeln jedes Mal extra zu kochen und für jede Mahlzeit mit der Babykost zu vermischen.

Babykost vor dem Einfrieren beschriften

Um eine sachgemäße Lagerung der vorgekochten Babykost im Gefrierfach zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die einzelnen Portionen zu beschriften. Zubereitungsdatum und Inhalt auf einem Zettel notiert gewährleisten einen Überblick über den Babykostvorrat.

Vor- und Nachteile beim Einfrieren von Babykost

Vorteile des Einfrieren

Das Einfrieren von Babykost ist praktisch, weil das Baby so von Beginn an mit selbst gekochter Nahrung gefüttert wird. Das spart Geld im Vergleich zur Fertignahrung und Zeit im Vergleich zur täglichen Zubereitung.

Nachteile des Einfrieren

Um sein Baby mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, darf die selbst zubereitete Nahrung nicht zu eintönig sein. Die große Vielfalt der bekannten Hersteller von Babykost kann eine Mutti, die selbst kocht, in der Regel nicht bieten.

Wer nicht auf Sauberkeit und Hygiene beim Kochen und Einfrieren achtet, gefährdet die Gesundheit seines Babys.

Wer nur das Beste für sein Kind will und beim Kauf der Zutaten auf Qualität achtet, wird Bio-Produkte bevorzugen. Das macht sich langfristig natürlich bei den Kosten bemerkbar, sodass nicht nur der Zeitaufwand höher ist, sondern die Zubereitung auch mehr Geld kosten kann, als die fertige Babykost.

Fazit zur Frage Babykost einfrieren oder nicht

Selbst kochen liegt bei jungen Eltern im Trend. So können von Beginn an die Geschmacksnerven des Babys beeinflusst werden. Zudem können bei der eigenen Zubereitung Salz und Zucker noch sparsamer Verwendung finden. Durch das Einfrieren der Babykost in verzehrfertigen Portionen hält sich der zusätzliche Aufwand in Grenzen.

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